Triathlon Challenge Januar 2018

Der Januar 2018 ist nun vorbei. Noch gut sieben Monate bleiben meinen Mitstreitern um sich die passende Form anzutrainieren damit mein Sieg nicht zu überlegen ausfällt. Ich überlasse nichts dem Zufall und habe einen knallharten Trainingsplan aufgestellt. Anders als in 2017 sogar einen der umsetzbar erscheint und gute Hinweise aus Triathlon Büchern berücksichtigt. Das Grundproblem besteht aber weiterhin, Laufen gehört zum Triathlon.

Mit unglaublicher Penetranz habe ich auf meinen inneren Schweinehund eingeredet, dass dieses Laufen schon nicht so schlimm sein wird. Manchmal hat er mit sogar geglaubt, manchmal einfach nur nachgegeben um seine Ruhe zu haben. Am letzten Tag im Januar standen dann tatsächlich fast 50km Laufen in meinem Garmin Profil. Aber wie sagte der große Eddy Merckx: „Es wird nicht einfacher, Du wirst nur schneller!“ So habe ich im Januar durchaus so etwas wie eine Steigerung meiner Geschwindigkeit feststellen können, obwohl dies gar  nicht mein Ziel war. Aktuell geht es um das blanke Überleben auf Laufschuhen.

Wie wohltuend waren doch im Gegenzug die Besuche im Schwimmbad. Dort galt es nicht den inneren Schweinehund zu überwinden, sondern mehr die nebeneinander schwimmende Rentnerfront zu durchbrechen. Waren diese Hindernisse aus dem Weg gedöppt, ging es an die Technik. Aus einigen Büchern und YouTube Videos habe ich mir Anregungen und Tips abgeschaut um meinen Schwimmstil zu verbessern. Hat auch recht gut geklappt, ist aber auch anstrengender in den Armen geworden. Da die 500m Schwimmen beim Triathlon den kleinsten Zeitanteil beanspruchen, werde ich hier zum Frühling hin den Wechsel auf kurze Technikeinheiten vornehmen.

Um dann ab dem Frühling wieder das Rennrad zu genießen. Die wenigen Ausfahrten im Januar waren wie Urlaub, ein Genuß. Den Fahrtwind im Gesicht, die Landschaft die an einem vorbei gleitet. Ein Traum. Interessanterweise habe ich auf dem Rad schon gemerkt, dass meine Herzfrequenz niedriger als gewöhnlich war. Scheinbar ein Nebeneffekt des Lauftraining oder allgemein des kontinuierlichen Trainings.

Aktuell also alles im Plan und mit Vorfreude nehme ich die kleinen Wehwehchen meiner Mitstreiter zur Kenntnis. Nur nicht Letzter.

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