Triathlon Challenge: Februar 2018

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Erstmals trainiere ich mit ein wenig Verstand und einem als gut von mir eingestuften Plan. Und bereits den zweiten Monat in Folge hat es fast funktioniert diesen einzuhalten. Mein Plan besteht zum einen aus Vorgaben wieviel Rad ich fahren möchte, wie weit ich mich auf Laufschuhen quälen muss und wie weit das Wasser mich tragen soll. Als Sekundärziel gibt es noch das angestrebte Körpergewicht.

Begünstigt durch den Umstand im Februar keine beruflichen Auswärtstermine gehabt zu haben, konnte ich die Lauf- und Schwimmziele erreichen und sogar deutlich übertreffen. Hier habe ich vermutlich viel zu niedrige Ziele angesetzt. Als Basis dienten meine 2017 nicht erbrachte Leistungen die nun auf die 2018er Konsequenz treffen. In beiden Disziplinen bemerke ich jedoch zu den absolvierten Kilometern auch konstante Fortschritte bei der Leistung. Auf den Laufschuhen hilft einfach die Regelmäßigkeit um mich konstant zu verbessern. Ziel soll es sein, Anfang September die 5 Kilometer in unter 30 Minuten zu laufen. An dieser Stelle rümpfen nun einige die Nase oder schlagen sich lachend auf die trainierten Oberschenkel – aber Laufen ist für mich echt ein Kampf.

Im Schwimmbecken bin ich von den Zielen „ich will/muss 2.500-4.000 Meter schwimmen“ abgekommen. Stattdessen lieber häufiger 3x oder 4x 500m Intervalle und versuchen auf die Technik zu achten. Dies macht mich tatsächlich schneller und entspricht auch den Anforderungen beim Triathlon wo die Distanz auch nur 500m beträgt. Im Ergebnis ist der Schwimmanteil beim Triathlon verschwindend gering. Gewinnen kann man in der Disziplin nicht, aber durchaus ein wenig verlieren. Mein sehr optimistisches Ziel liegt hier bei 10:00 Minuten für die 500m. Noch fehlen zu dieser Zeit 1:30min. Aber es sind auch noch 6 Monate brutto, bereinigt um Familienurlaube und Segeltörn noch rund fünf Monate Netto-Trainingszeit. Das passt.

Nicht so prima lief es auf dem Rennrad. Von den avisierten 500km sind grade einmal 150km geschafft. Irgendwas ist immer. Da ich die intensiven Trainings bereits durch das Laufen erledigt habe, bleibt das Rad wirklich für den Genuss im Grundlagenbereich. Die teilweise arktischen Temperaturen am Niederrhein haben jedoch den Genuss verhindert. Ich muss zugeben, dass bei Minusgraden mein Körper nach zwei bis zweieinhalb Stunden die Arbeit einstellt. Hierbei ist es egal wieviel teure Funktionskleidung ich am Leib trage. Die klirrende Kälte zieht in die Arme und irgendwann in den Oberkörper. Von da an kann mein Hirn die Beintätigkeit nicht mehr steuern, sondern blendet mir nur noch DRK-mit-heißem-Tee Halluzinationen ein. Aber der Frühling kommt bestimmt.

Erfreulich wiederum die Entwicklung des Gewicht und mein allgemeiner Fitnesszustand – sofern ich meiner Garmin Fitnessuhr glauben schenken darf war ich noch nie so gut trainiert wie Ende Februar 2018.

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